Das klingt ja positiv.
Das kann nur positiv klingen. Ich habe über beide Herrschaften nichts Negatives zu sagen, gar nichts Negatives.
Liest man beispielsweise jetzt ein Gedicht von dir wie das "kleine geriatrische manifest", dann spricht sich darin ein grimmigeres Verhältnis zum Alter aus.
Zu meinem Alter?
Ich möchte einmal behaupten zu deinem Alter.
Mein Großvater väterlicherseits hat mit einem "kleinen geriatrischen manifest" oder mit irgendeinem Manifest und mit Geriatrik nichts zu tun gehabt. Er besaß eine gewisse Größe, so dass auch das Wort "klein" nicht auf ihn abgezielt hat. Im "kleinen geriatrischen manifest" ist nur an einen Mann gedacht, nicht an eine Frau, es kann sich also nicht um meine Großmutter väterlicherseits gehandelt haben, ausgeschlossen.
Hast du dich mit dem Gedicht gemeint?
An beiden der Geruch. Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern der Familie war der Großvater mütterlicherseits, Anton Rappel, ein leidenschaftlicher Raucher. Der Geruch von Zigaretten, des Zigaretten Rauchens, und der Geruch seines Älterwerdens, die kann ich beide nicht auseinander halten, sondern ich habe nur einen Geruch wahrgenommen, das war der Geruch des Zigarettenrauchens plus Älterwerdens. Der Geruch war angenehm, hat nicht zu irgendwelchen Nachahmungen Anlass gegeben, ich habe nie daran gedacht, einen Geruch nachzuahmen. Die Großmutter väterlicherseits hat natürlich nicht geraucht. Sie war älter als der Großvater mütterlicherseits, sie ist über achtzig geworden, was in unserer Familie schon ein bedeutendes Alter ist, und die dann auch ihren eigenen Geruch gehabt hat, anders als der Geruch bei jüngeren Leuten, falls ich an jüngeren Leuten überhaupt einen Geruch wahrgenommen habe. Also vor allem der Geruch. Beim Großvater väterlicherseits Würde, gepaart mit vielleicht einer gewissen Neigung zum Humor, einer Neigung, sich über andere Leute lustig zu machen. Hoffentlich hat er die gehabt.
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